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Kanuslalom

18.08.2014 -  "Dann gab es nur noch Sekt oder Selters"

Im wilden Wasser erfolgreich unterwegs: Die Leipziger Slalom-Kanuten Franz Anton und Jan Benzien erkämpfen beim Weltcupfinale den zweiten Platz.

Im wilden Wasser erfolgreich unterwegs: Die Leipziger Slalom-Kanuten Franz Anton und Jan Benzien erkämpfen beim Weltcupfinale den zweiten Platz.
(© Foto: Jochen A. Meyer)

Slalom-KanutenFranz Anton/Jan Benzien Zweite in Augsburg und im Gesamtweltcup / Stöcklin verpasst WM

Leipzig/Augsburg. Die letzte Konkurrenz des Weltcupfinals der Slalom-Kanuten in Augsburg brachte den Eiskanal gestern zum Beben. Nur drei Sekunden lagen am Ende zwischen Sieg und Platz neun im Canadier-Zweier der Herren, eine selten knappe Entscheidung. In der die Leipziger Franz Anton und Jan Benzien die Nerven behielten und Rang zwei eroberten - in der Tages- und im Endspurt auch in der Gesamtwertung.
"Ich habe mit Platz drei im Gesamtweltcup geliebäugelt, jetzt sind wir sogar Zweite, das ist genial. In der erst dritten Saison, in der wir zusammen fahren, waren wir bei EM und Weltcups in allen Finals", freute sich Jan Benzien.

"Ich habe mich von den Zuschauern prima motivieren lassen und ab dem Mittelteil gab es für uns eigentlich nur noch Sekt oder Selters", erzählte Franz Anton über einen Klasselauf voll auf Angriff, der trotz einer Torstabberührung an Tor 13 mit Silber belohnt wurde. Nur die Franzosen Gauthier Klauss und Mathieu Peche waren am Ende sieben Zehntel schneller.

Tags zuvor war Anton als bester Deutscher im Canadier-Einer auf Rang zehn gepaddelt. Der Zweite des Halbfinales ging als Vorletzter auf den kniffligen Finalkurs, sammelte unterwegs aber drei Berührungen und musste kurz vor dem Ende sogar noch eine Rolle absolvieren - weitere 50 Strafsekunden waren die Folge.
"Ich bin nicht auf Risiko gefahren, es war vielleicht ein wenig Pech mit dem Wasser bei der ersten Berührung an Tor vier. Danach versucht man vielleicht doch noch hier und da was rauszuholen. Aber ich habe das Finale geschafft", war er nicht ganz unzufrieden.

Jan Benzien schied nach einem technischen Fehler kurz vor Schluss als 23. im Halbfinale aus, nachdem er in allen Zwischenzeiten ebenfalls klar auf Finalkurs gelegen hatte. Als Zwölfter war er aber letztlich bester deutscher C1-Fahrer im Gesamtweltcup.

Im C1 der Damen wird Deutschland bei der WM im September in den USA nicht vertreten sein: Lena Stöcklin verpasste als 13. des Halbfinals mit zwölf Strafsekunden eine Finalplatzierung, die ihr die interne Qualifikation gesichert hätte. "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", war die Leipzigerin bitter enttäuscht, "bis Tor vier war es gut, da war ich superschnell unterwegs. Dann habe ich angefangen zu denken - dann kamen die vielen dummen, sinnlosen Berührungen." Ihre Vereinskollegin Karolin Wagner paddelte in ihrem zweiten Weltcup auf den fünften Rang, die Juniorin war am Ende als Zwölfte auch bestplatzierte Deutsche im Gesamtweltcup dieser Disziplin. jam 

Leipziger Volkszeitung, 18.8.2014

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