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Kanuslalom

01.04.2011 - 300 Slalom-Asse aus 13 Ländern bei Frühjahrsrennen in Markkleeberg zu Gast

Der Leipziger WM-Teilnehmer Franz Anton verfolgt auch in dieser Saison große Ziele.

Der Leipziger WM-Teilnehmer Franz Anton verfolgt auch in dieser Saison große Ziele.
(© Christian Nitsche)

Sie wollen nicht nur ihre Form zu Saisonbeginn testen, sondern vor allem die Bedingungen in Markkleeberg. Vier Wochen vor der WM-Qualifikation und gut drei Monate vor dem Weltcup an gleicher Stätte ist der Ansturm der Athleten auf die internationalen Frühjahrsrennen im Kanupark so groß wie nie. Unter den 300 Slalomartisten aus 13 Nationen befinden sich einige Olympiasieger und Weltmeister.
Natürlich hoffen auch die Leipziger LKC-Asse auf eine Leistung, die ihnen Selbstvertrauen für die vorolympische Saison gibt. Jan Benzien, Franz Anton, Paul Böckelmann sowie der Zweier David Schröder/Frank Henze gehörten zur deutschen Nationalmannschaft, die sich im März zehn und nach kurzer Pause noch einmal acht Tage auf der Olympiastrecke in Athen vorbereitete. Gute Bedingungen fand auch die zweite Reihe mit Cindy Pöschel, Maceo Mahne und dem C2-Duo Mathias Westphal/Paul York in den französischen Pyrenäen vor.

Für den mehrfachen EM- und WM-Medaillengewinner Jan Benzien gilt das Wochenende in weiterer Hinsicht als Test. Der 28-Jährige hat seine Ernährung in den vergangenen Monaten umgestellt, verzichtet bis heute ganz auf Kohlenhydrate. "In dieser Woche sieht mein Speiseplan genauso aus, wie ich ihn vor der Quali geplant habe. Mal sehen, wie ich damit zurecht komme", sagte der Sportsoldat, der im Trainingslager zur normalen Kost zurückgekehrt war: "Sonst hätte ich das Programm nicht durchgehalten und der Körper wäre zu anfällig für Infekte gewesen." Trotz derzeit idealer Lufttemperaturen müssen sich die deutschen Asse wieder ans sieben Grad kalte Wasser gewöhnen - der Athener Kanal war bei 15 Grad wohltemperiert.

In Griechenland trafen die deutschen Asse auf Konkurrenz aus acht europäischen Top-Nationen. Am Ende stand sogar ein gemeinsamer Trainingswettkampf auf dem Plan, dessen Aussagekraft sich jedoch in Grenzen hält. "Da waren wir alle mit den Kräften am Ende", so Benzien, der dennoch hinter einem Griechen und auf Augenhöhe mit seinem nationalen Kontrahenten Sideris Tasiadis (Augsburg) zur Spitze gehörte.

Nach den beiden separaten Wettkämpfen morgen und Sonntag sind die Athleten schlauer, was die Frühjahrs-Form betrifft. An beiden Tagen geht es im Kanupark zwischen 9 und 17.30 Uhr rund, wenn die Boote im 45-Sekunden-Abstand ins Wildwasser geschickt werden. Besonders attraktiv ist das Feld im Frauen-Kajak mit Doppel-Olympiasiegerin Stepanka Hilgertova (Tschechien), den Weltmeisterinnen Jasmin Schornberg (Hamm/2009) und Corinna Kuhnle (2010) sowie der Olympiadritten Violetta Oblinger-Peters (beide Österreich). Ex-Weltmeisterin Jennifer Bongardt aus Köln verzichtet indes wegen einer Schulterverletzung auf die gesamte Saison. Prominentester Starter bei den Männern ist Kajak-Olympiasieger Alexander Grimm aus Augsburg. Im C2 können sich Schröder/Henze an den Ex-Weltmeistern Volf/Stepanek aus Tschechien messen, die bei ihrem letzten Auftritt in Markkleeberg am ersten Tag dominierten und am zweiten Tag baden gingen. Triumph und Absturz liegen hier oft dicht beieinander.
Frank Schober

Quelle: LVZ, 1. April 2011

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