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23.11.2012 -  Landessportbund und sächsische Sportjournalisten starten Wahl der Sportler des Jahres

Die Olympiamedaillengewinnerinnen Tina Dietze (l.) und Annekatrin Thiele vom 12-4-12-Team der LVZ gehen als Erste und Fünfte der Sportjournalisten-Vorauswahl ins sächsische Umfrage-Rennen.

Die Olympiamedaillengewinnerinnen Tina Dietze (l.) und Annekatrin Thiele vom 12-4-12-Team der LVZ gehen als Erste und Fünfte der Sportjournalisten-Vorauswahl ins sächsische Umfrage-Rennen.
(© Foto: Andreas Döring)

Leipzig. Elf Olympia- und Paralympics-Medaillengewinner von London führen die Hit-Liste der sächsischen Asse bei der gestern gestarteten Umfrage nach den Sportlern des Jahres des Freistaates an. 72 Frauen, Männer und Mannschaften wurden von den sächsischen Sportjournalisten für die 20. Wahl vorgeschlagen, die besten Zehn jeder Kategorie schafften es in den Endausscheid. Nach der Vorrunde, die zu einem Drittel in die Wertung einfließt, führen Kanu-Olympiasiegerin Tina Dietze sowie Titelverteidiger David Storl, der in London Silber im Kugelstoßen errang. Bei den Mannschaften liegen die Ruderer Tim Grohmann, Karl Schulze und Philipp Wende aus dem goldenen Doppelvierer vorn. Das letzte und entscheidende Wort haben seit gestern die Sportfans.

"Natürlich steht die Umfrage diesmal ganz im Zeichen von London", sagte Landessportbund-Generalsekretär Ulf Tippelt, der die Vielfalt des sächsischen Sports unter den 30 Kandidaten durchaus abgebildet sieht. Dennoch: Durch die diesjährige Dominanz der olympischen Sommersportarten schafften es zum Beispiel die erfolgsverwöhnten Nordisch Kombinierer Eric Frenzel und Björn Kircheisen ebenso nicht in den Endausscheid wie die EM-Medaillengewinner der Randsportart Flossenschwimmen, die in früheren Jahren Achtungserfolge in der Umfrage erzielten.

"Es ist schon ein großer Erfolg, auf die Liste zu kommen", ergänzte Ulf Tippelt. Auffällig war bei der Kandidatensuche ein Überangebot an Weltklasse-Männern. Dagegen schafften bei den Frauen auch zwei Nachwuchs-Athletinnen den Sprung in die Top Ten. Mit einer Frau und vier Männern sind die Behindertensportler so zahlreich wie nie vertreten. Die vor zehn Jahren verstorbene Paralympics-Siegerin Kay Espenhayn aus Leipzig hatte die Umfrage nach den Spielen von Atlanta 1996 sogar einmal gewonnen.

Die Sportstadt Leipzig war in London überproportional gut vertreten. Dies spiegelt sich mit sechs Frauen und vier Männern auch in der gestern veröffentlichten Umfrage-Liste wider, wobei auch Wasserspringerin Christin Steuer (SC Riesa) an der Pleiße trainiert.
König Fußball wäre beinahe durchs Umfrage-Sieb gefallen. Die Kicker von Dynamo Dresden schafften als Zehnte geradeso den Sprung auf die Stimmkarten. Die Elbestädter verdrängten den zweiten sächsischen Fußball-Zweitligisten Erzgebirge Aue auf den in diesem Fall undankbaren Rang elf. Vier Punkte gab es auch für die Elf von RB, sogar Regionalliga-Neuling 1. FC Lok erhielt noch einen Zähler.

Die Umfrage-Sieger werden am 12. Januar bei der Sportgala in Dresden bekannt gegeben. Dort werden unter allen Teilnehmern wertvolle Sachpreise verlost.

Frank Schober

Leipziger Volkszeitung, 23.11.2012

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