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Radsport

05.07.2013 -  Radsport: Land in Sicht für Talente aus der Region

Noch eine Woche vor den Landesmeisterschaften hatten die Organisatoren große Probleme, denn das gesamte Fahrerlager der traditionsreichen Leipziger Radrennbahn stand unter Wasser, da die im Innenraum installierte Pumpe ausgefallen war. Der hohe Grundwasserspiegel drückte das Wasser durch die Risse in der Fahrbahn auf der Gegengeraden, so dass zu dem Zeitpunkt die Rennen gefährdet waren.

"Doch alles ging gut aus", meinte SRB-Geschäftsführerin Manuela Götze, "obwohl wir mit unseren Mitarbeitern der Geschäftsstelle alle Hände voll zu tun hatten, um die Schäden im Bahnbelag auszubessern und die gesamte Bahn zu reinigen, nachdem das Wasser abgepumpt worden war". Spitzenzeiten konnten in den Zeitfahr-Disziplinen jedoch nicht erzielt werden, da die verschlissene Fahrfläche diese nicht mehr zulässt.

Neu, dass die Titelkämpfe unter dem Patronat der Stadtwerke Leipzig nur noch für den Nachwuchs ausgetragen wurden, da unverständlicher Weise das Interesse der Männer und Frauen so gering war, dass der Vorstand des SRB sie nicht mehr ausschrieb.

Umso erfreulicher, dass vor allem in den Kinderklassen große Starterfelder zeigten, dass die gute Arbeit der Vereine mehr und mehr Früchte trägt. So belegten die Leipziger bereits in der Klasse der U11 gleich zu Beginn alle drei Podestplätze, denn Leon Taszarski vom SC DHfK gewann vor Tom Böhmelt (RSV Speiche) und Odin Klötzing vom RSV ACL die über drei Disziplinen führende Omniumwertung. In der U13, die ebenfalls die 100 m fliegend, 500 m Zeitfahren und Punkterennen bestreiten musste, war Christian Röbel (RSV ACL) der herausragende Akteur, der alle seine Rennen gewann und mit der Idealpunktzahl drei Marius Hofmann (SC DHfK) klar distanzierte. In der weiblichen Kategorie ging Gold an Lucia Mercedes Höfig (SC DHfK), die den Hattrick nur um einen Punkt verfehlte, da ihre schärfste Rivalin, Olivia Schoppe (RSV ACL), sie über die 500 m Distanz schlug, aber doch im Omnium nur Silber gewann.

Stark auch der Sieg des ACL-Vierers über zwei Kilometer, der in der Besetzung Christian Röbel, Robert Schreiber, Olivia Schoppe und dem Mittweidataler Gaststarter Pierre Pascal Keup klar die Goldmedaille erkämpfte.

Nicht so erfolgreich schnitten die Schülerinnen und Schüler ab, denn nur Tom Kamlot vom SC DHfK konnte nach fünf Rennen Bronze im Omnium gewinnen. Gleiches gilt auch für die Jugend, wo der jetzt für den RSV Venusberg startende Leipziger Felix Groß nach sechs Disziplinen Silber vor Toni Franz (1. RV Leipzig) holte. Letzterer litt offensichtlich noch unter dem Schock des kürzlichen Ablebens seines langjährigen Trainers Dieter Birke, der ihn seit der Kinderklasse betreut hatte.

Erfolgreicher waren die Fahrerinnen der weiblichen Jugend, in der zwar nur sieben Athletinnen starteten, davon allein sechs des Leipziger Girls-Teams. Überragend hier die aus Plauen stammende Michaela Ebert, die fünf der sechs Disziplinen gewann und klar vor Sydney Höfig (SC DHfK) und Lena-Marie Gerstäcker (RSV Speiche) siegte.

Nichts zu holen gab es dagegen für die Junioren, bei denen es in Leipzig erhebliche Defizite gibt. Nur noch zwei starteten und man kann wehmütig an vergangene Zeiten erinnern, in denen Medaillengewinne dort fast selbstverständlich waren.

Trotzdem zeigte sich SRB-Präsident Holger Tschense zufrieden: "Wenn es uns in den nächsten zwei bis drei Jahren gelingt, die unzweifelhaft vorhandenen Talente in den unteren Klassen gezielt an den Leistungssport heranzuführen, habe ich die Hoffnung, dass dann die großen Defizite zur nationalen Spitze abgebaut werden können." ws

Leipziger Volkszeitung, 5.7.2013

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