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Schwimmen

03.02.2020 - Durchmarsch der Schwimmer von Liga drei ins Oberhaus

SSG-Männer feiern mit Neuzugang Marek Ullrich klaren Zweitliga-Triumph / Frauen schaffen als Siebte den sicheren Klassenerhalt in der 1. Bundesliga

Freiburg/Wiesbaden. Sie waren Zweitliga-Neulinge, aber aus gutem Grund absolut optimistisch, ja fast siegessicher nach Freiburg gereist. Das Männerteam der Schwimmstartgemeinschaft (SSG) Leipzig hat sich in den vergangenen Jahren Stück für Stück verstärkt. Mit Brustspezialist Yannis Willim und Rückenass Marek Ulrich hatten die Sachsen nun zwei echte Waffen zusätzlich im Team. Der aus Dessau stammende Ulrich feierte in der 2. Bundesliga sein Wettkampf-Comeback nach zwei Jahren.

Am Ende feierten die Sachsen nicht nur den Zweitliga-Triumph mit 1000 Punkten Vorsprung, sondern den erhofften Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga. Damit ist die SSG 2021 doppelt im Oberhaus vertreten, denn die Frauen sicherten sich in Wiesbaden mit Platz sieben den Klassenerhalt.

Die Männer hielten ihre Fans auf Instagram stets unterhaltsam auf dem Laufenden. Unter anderem scherzten sie beim Zwischenstopp in einem Baumarkt: „Wir besorgen uns noch eine Leiter für den Aufstieg.“

Die brauchten sie am Ende nicht, es lief wie geschmiert. „Die zweite Liga Süd hatte die absolut höchste Leistungsdichte. Wir sind froh, dass wir die Hürde so souverän meistern konnten und dass wir selbst in der ersten Liga mit unserer Punktzahl vorn mitgemischt hätten“, sagte Yannis Willim.

Gestern stand fest: Die SSG-Männer wären in der Eliteliga sogar deutscher Vizemeister geworden, obwohl sich dort die Top-Clubs mit internationalen Stars verstärkt hatten. Schmetterling-Ass David Thomasberger, der zuletzt mit Schulterschmerzen zu kämpfen hatte, meinte: „Wir sind mit unseren Einzelzeiten zufrieden, hatten keine Sorgen mit Disqualifikationen. Unser Team hat super gepasst, es war eine tolle Halle mit schnellem Becken und modernen Startblöcken. Wir freuen uns, nächstes Jahr nach einer Medaille zu greifen.“

Mit im Durchschnitt gut 17 Jahren stellten die Leipziger Frauen die jüngste Truppe in Liga eins. Trotzdem lagen sie noch vor Teams wie der SG Frankfurt, die mit Sarah Köhler eine Vize-Weltmeisterin stellt. Die Leipziger Damen hatten mit Marie Pietruschka und Selina Celar nur zwei Athletinnen aus der Elite-Gruppe von Frank Embacher am Start, denn Staffel-Vizemeisterin Lia Neubert lag krank im Bett und verfolgte das Geschehen schweren Herzens aus der Ferne.

Verstärkt wurde das Team von der in Hamburg trainierenden Ur-Leipzigerin Lucie Kühn. „Die Jüngeren sind in die Bresche gesprungen und haben überzeugt“, so Trainer Sebastian Zechlin: „Ich finde es gut, dass wir als Schwimm-Family aufgetreten sind und Lücken aus dem eigenen Nachwuchs füllen, statt Legionäre zu holen.“ Auch Marie Pietruschka war sehr zufrieden. Sie freut sich schon auf 2021: „Wenn wir mit den Männern gemeinsam antreten, haben wir viel mehr Leute zum anfeuern mit. Dann wird die Stimmung noch besser sein.“

SSG-Frauen: Marie Pietruschka, Selina Celar, Lucie Kühn, Elisa Piehler, Anna Elisabeth Schneiderheinze, Antonia Schirmer, Jasmin Fischeder, Lisa Marie Berentzik, Jeanna Vu. Männer: David Thomasberger, Tim Wilsdorf, Thomas Rohmberger, Marek Ulrich, Jeremy Colin Pfeiffer, Robert Clauß, Yannis Willim, Max Lorenschat, Leon Borkenhagen, Jonas Clauß.

Frank Schober und Sebastian Schwenke

Leipziger Volkszeitung, 3.2.2020

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