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Judo

02.05.2011 - JCL schafft umjubelten 6:5-Erfolg

"Für Henner" - mit diesem Schlachtruf, dem abwesenden Trainer Henry Hubert gewidmet, stimmten sich die Männer vom JC Leipzig auf ihren ersten Bundesliga-Heimkampf ein. Mit Erfolg: Die Gastgeber gewannen am Sonnabend in der Grube-Halle gegen die Wiesbadener mit 6:5. "Das ist eine absolute Sensation, mit der wir durch die vielen Ausfälle nicht gerechnet haben. Vor allem nach der Niederlage am ersten Kampftag gegen Großhadern", freute sich Stützpunkttrainer Haiko Seidlitz. Er coachte die Truppe und vertrat damit Bundespolizist Hubert, der dienstlich verhindert war und auch als Kämpfer keine Punkte im Schwergewicht beisteuern konnte.

Dafür sprangen Murat Malsagov und Felix Mocker ein. Nach dem Auftaktkampf des Tschetschenen Malsagov, der ein Unentschieden erzielte, zeigte der 21-jährige Mocker eine starke Leistung. "Als 81-Kilo-Mann sollte er eigentlich nicht kämpfen, aber Felix wollte unbedingt. Er hat sich klasse geschlagen und am Ende nur knapp verloren", lobte Seidlitz.

Aufgrund der dünnen Personaldecke mit dem Fehlen der Schweizer Gaststarter und einigen weiteren Ausfällen hatte Seidlitz kaum an einen Sieg geglaubt. "Die Wiesbadener haben eine sehr starke Mannschaft", war ihm klar. Dass seine Jungs aber bei Halbzeit mit 3:2 führten und nie einem Rückstand hinterherlaufen mussten, hätte er nicht gedacht: "Der Star war heute definitiv die gesamte Mannschaft. Alle sind über sich hinausgewachsen, vor allem diejenigen, die eine Gewichtsklasse höher starten mussten." Nachdem der eigentliche 73-kg-Mann Norbert Fleischer im 90-kg-Limit ein Remis erreichte, stand der Sieg der Gastgeber bereits vor den letzten zwei Duellen fest. "Da fiel mir ein Stein vom Herzen", sagte Kapitän Robert Gess, der sich bei den rund 400 Zuschauern bedankte.

Mit diesem Selbstvertrauen müssen die JCL-Männer nun auch auswärts punkten. Gelegenheit dazu haben sie schon nächstes Wochenende beim JC Ettlingen. Annett Böhm

Quelle: LVZ, 2. Mai 2011

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