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Rudern

28.01.2011 - Ruder-Asse ziehen intensives Trainingspensum durch

Schlag für Schlag der neuen Saison entgegen: Annekatrin Thiele, Martin Menger (M.) und Florian Eidam beim Training im Ruderkasten.

Schlag für Schlag der neuen Saison entgegen: Annekatrin Thiele, Martin Menger (M.) und Florian Eidam beim Training im Ruderkasten.
(© Christian Nitsche)

Das Wetter wie gehabt lausig, doch eigentlich kein Grund, das Rudertraining an frischer Luft zu streichen. "Auf den Stadtstrecken bremst uns Hochwasser und in Burghausen taut das Eis am Steg nur langsam", begründet Annekatrin Thiele das Fernbleiben vom natürlichen Übungsrevier.

Doch Langeweile kommt bei den Assen um die Olympiazweite von 2008 nicht auf. Am Mittwoch wurde im Ruderkasten geackert, mit etwas Verspätung traf DHfK-Wikinger Florian Eidam ein - Vorrang fürs Vorabitur "Sport-Theorie". Der Junioren-Weltmeister im Doppelvierer 2010 sprach von einem "guten Gefühl". "Alles im Lot" vermeldete auch Sportsoldat Martin Menger (20) vom RV Triton.

Das intensive Pensum im Kraftraum, Ruderkasten oder Fitness-Studio, auf der Laufstrecke oder auf dem Ruderergometer soll sich spätestens zur ersten Wettkampf-Hausnummer bei der Leipziger Langstrecke Ende März auszahlen. "Wir liegen ordentlich im Fahrplan", sagt Bundesstützpunkttrainerin Angelika Noack. Kleine grippale Wehwehchen von Annekatrin Thiele (mitgebracht aus dem Skilager in St. Moritz) und Florian Eidam sind auskuriert. Heute müssen ihre Schützlinge einen vom Verband geforderten 6000-Meter-Ergometertest absolvieren. Für die Jungs geht es dann ab 3. Februar für gut zwei Wochen in wärmere Gefilde, ins U23-Camp nach Soustons (Frankreich).

Annekatrin Thiele plant die neue Saison als Solistin. Bereits im Vorjahr war die DHfK-Athletin beste deutsche Einzelfahrerin, musste allerdings auf Order von oben in den Doppelzweier steigen. Dazu sorgten personelle Umbesetzungen nicht gerade für Ruhe im Schiff. Nach dem Europameistertitel in Portugal kam bei den Weltmeisterschaften in Neuseeland mit Platz sechs die Ernüchterung.

"Ich habe keine Lust mehr auf Hin und Her. Du musst dich auf den Partner verlassen können. So richtig habe ich bis heute keine Erklärung, warum die WM schiefging. Sitzt du alleine im Boot, weißt du genau, was los war", begründet die Bundespolizistin den geplanten Solopart. Trainerin Angelika Noack ergänzt: "Das ist unsere gemeinsame Zielstellung, auf die wir hinarbeiten. Weil das lausige Wetter hier noch anhalten wird und umfangreiches Wassertraining eher ins Wasser fällt, wartet ab 26. Februar im spanischen Amposta ein kilometerlanger Knochen-Job."
kefö

Quelle: LVZ, 28. Januar 2011

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