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Schwimmen

30.05.2012 - Schwimm-EM: Lisa Graf kehrt mit Staffelgold heim / Rücken-Ass im Vorlauf eingesetzt / Tommi Wolst wird in Magdeburg zweifacher deutscher Jahrgangsmeister

Mit vielen bleibenden Eindrücken kehrte Schwimmerin Lisa Graf gestern Nachmittag von ihren ersten Europameisterschaften zurück. Die 19 Jahre alte Rückenspezialistin der SSG genoss in Debrecen die fabelhafte Stimmung im DSV-Team. Die Krönung: Die bei Eva Herbst trainierende Sportgymnasiastin hatte sogar eine Goldmedaille im Gepäck. Denn die DSV-Teamleitung schickte am Morgen über 4x100 m Lagen ein B-Quartett ins Wasser, das mit Startschwimmerin Graf (1:02,37 min) Vorlauf-Zweite wurde. Am Abend holten Britta Steffen und Co. dann Gold. In den Einzelstrecken belegte Lisa Graf in Ungarn die Plätze elf und zwölf. Hoffnungen auf eine Olympia-Nominierung macht sich die zweitbeste deutsche Rückenschwimmerin aber nicht.

Erfolgreich präsentierten sich die SSG-Schwimmer auch bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Magdeburg. Tommi Wolst galt schon länger als größtes Leipziger Talent, nun untermauerte er dieses Urteil trotz Verletzungspechs im Frühjahr mit einem doppelten Paukenschlag. Zuerst steigerte sich der 16-Jährige über 200 m Rücken um fünf Sekunden und errang im Jahrgang 1996 in 2:07,44 min mit einer Hundertstel Vorsprung auf seinen unerbittlichen Kontrahenten aus Halle die Goldmedaille. Dabei brillierte der Schützling von Oliver Trieb mit fantastischer Renneinteilung: Er schwamm die 100-m-Abschnitte fast in Gleichmaß und lag bei Halbzeit noch auf Platz zwei.

Zwei Tage später gewann er auch die 100 m Rücken in 59,06 s. Dazwischen lag Bronze über 200 m Lagen (2:10,20). Seine Vorbereitung erfolgte im perfekten Trainer-Teamwork. Weil sich sein Coach Oliver Trieb auf die DM der Erwachsenen konzentrierte, kehrte Tommi Wolst für einige Wochen zu seiner früheren Trainerin Anne-Katrin Neumann zurück. Der Lohn für die Top-Vorbereitung: Neben drei Medaillen erfüllte Wolst auch die D/C-Kadernorm und qualifizierte sich erstmals für die DSV-Jugendnationalmannschaft.

Doppelten Grund zur Freude hatte Charlotte Osmers. Die 13 Jahre alte Schmetterling-Spezialistin sicherte sich über 100 m Silber (1:05,40) sowie über 200 m Bronze (2:25,80). Ihre erste Medaille errang im gleichen Jahrgang Annalena Hamel: Sie freute sich über 200 m Rücken über Bronze (2:26,62). Insgesamt holte die SSG Leipzig in Berlin und Magdeburg fünf Gold-, fünf Silber und zehn Bronzeplaketten. fs

Leipziger Volkszeitung, 29.05.2012

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