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Kanuslalom

19.09.2012 - Nur der Einzel-Titel fehlt

Die Junioren-Vizeeuropameister Aaron Jüttner (vorn) und Piet Wagner holen in Hohenlimburg DM-Gold mit dem C2-Team, verpassen aber das Einzelfinale.

Die Junioren-Vizeeuropameister Aaron Jüttner (vorn) und Piet Wagner holen in Hohenlimburg DM-Gold mit dem C2-Team, verpassen aber das Einzelfinale.
(© Foto: LKC)

 Acht DM-Medaillen für Leipziger Slalomkanuten

Eines wurmt Frithjof Bergner nach den deutschen Meisterschaften der Slalomkanuten. "Es ist schade, dass sich die stille Hoffnung auf eine Einzel-Goldmedaille nicht erfüllt hat. Ein Weltuntergang ist das aber nicht", meinte der Stützpunkttrainer und LKC-Chef nach den zwei kraftraubenden Tagen in Hohenlimburg, an denen einige seiner Schützlinge weit mehr als zehn Rennen bestritten. Aufgrund der acht Medaillen zog Bergner aber das Fazit: "Wir haben gezeigt, dass wir für den neuen Olympiazyklus gut aufgestellt sind."

Jan Benzien, der bis Rio 2016 in beiden Bootsklassen C1 und C2 weitermachen will, musste sich im Einer seinem Dauer-Rivalen Sideris Tasiadis geschlagen geben. Der London-Zweite aus Augsburg war der einzige der fünf deutschen Olympiateilnehmer, der den letzten Saison-Höhepunkt noch mitnahm. Immerhin verdrängte LKC-Aufsteiger Franz Anton den letztjährigen Vizeweltmeister Nico Bettge (Magdeburg) auf Rang vier und zeigte einmal mehr, dass er im Konzert der Großen längst mitspielen kann. Im C2 wollten Anton/Benzien gewinnen, mussten sich aber den Magdeburger Zwillingen Müller/Müller um gut zwei Sekunden geschlagen geben. Benzien lobte nach dem C1-Team-Gold Rico Massalski, der keine Lücken zu seinen starken Kollegen aufkommen ließ.

Im C2 holte der LKC auch ohne die Olympiastarter Schröder/Henze den Mannschafts-Titel, weil Anton/Benzien mit den Duos Matthias Westphal/Paul Jork (sie holten Einzel-Bronze) und den Junioren-Vizeeuropameistern Aaron Jüttner/Piet Wagner auch ohne gemeinsames Training perfekt harmonierten.

Bescheidener fiel die Bilanz im Kajak- und Damenbereich aus. Cindy Pöschel gehörte im K1 nach sehr guten Weltcup-Leistungen und ihrer U23-WM-Silbermedaille zu den Favoritinnen, wurde dieser Rolle als Sechste jedoch nicht gerecht. Und C1-Spezialistin Lena Stöcklin verpasste das Podium wegen 50 Strafsekunden, die auch Kajakfahrer Paul Böckelmann im Halbfinale kassierte. Auf dem leichten Wildwasser-Kurs musste hohes Risiko gefahren werden, was zu Fehlern führte. Frithjof Bergner wurde wegen vieler umstrittener Wertungen mehrfach beim Haupt-Kampfrichter vorstellig, hatte aber keine Chance: "Wenn sich die Kampfrichter einig sind, dann sind das Tatsachenentscheidungen, gegen die man nichts machen kann." Frank Schober

Leipziger Volkszeitung, 19.September 2012

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