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Kanuslalom

Kanuclub ist stolz aufs Bootshaus und Grüne Band

Die LKC-Nachwuchsathleten Aaron Jüttner (l.) und Piet Wagner halten die Auszeichnung "Das Grüne Band" der Commerzbank in den Händen.

Die LKC-Nachwuchsathleten Aaron Jüttner (l.) und Piet Wagner halten die Auszeichnung "Das Grüne Band" der Commerzbank in den Händen.
(© Foto: Christian Nitsche )

Reichlich Geschenke zum 20. Geburtstag des LKC

Mandy Planert, Frank Henze sowie Jan Benzien sind Olympia-Teilnehmer und Aushängeschilder des Leipziger Kanuclubs. Das Slalom-Trio eint, dass sie wegen der guten Trainingsbedingungen und des funktionierenden Stützpunktsystems als Jugendliche aus Gera, Halle und Gießen zum LKC stießen, wo sie ihr Talent weiterentwickeln konnten. Als der Verein vorgestern seinen 20. Geburtstag feierte und aus diesem Anlass in der Pistorisstraße das für 1,5 Millionen Euro sanierte Bootshaus (ein wahres Schmuckstück) sowie einen Bewilligungsbescheid für eine neue Torstangen-Anlage an der Elster von der Stadt übergeben bekam, standen zwei Eigengewächse im Mittelpunkt.

Aaron Jüttner (17) und Piet Wagner (16) hatten im Sommer bei der Junioren-EM in Slowenien Silber im C2 und der Junioren-WM in den USA Mannschafts-Bronze errungen. Beide probierten mit jeweils acht Jahren beim LKC ihre ersten Paddelschläge und versuchten vor fünf Jahren, im gerade eröffneten Kanupark Markkleeberg mit möglichst wenig Kenterungen über die Runden zu kommen. Mittlerweile haben die Sportgymnasiasten einen Leistungsstand erreicht, der sie von Olympia 2020 träumen lässt. Damit könnten sie in die Fußstapfen von David Schröder treten, der ebenfalls von klein auf beim LKC trainiert und in diesem Sommer mit Frank Henze in London am Start war und Platz elf belegte.

Das Duo Jüttner/Wagner nahm stellvertretend für den Verein einen 5000-Euro-Scheck und Pokal der Commerzbank entgegen. Denn der LKC wurde mit dem Grünen Band für vorbildliche Talententwicklung geehrt. "Unsere Bewerbung basierte auf den beiden Jungs", sagte Vereins-Chef Frithjof Bergner, der vor 20 Jahren die Gründung des eigenständigen Kanuclubs vorantrieb, weil der SC DHfK neben seinen Bootshäusern für Kanurennsport und Rudern kein drittes derartiges Objekt stemmen konnte. Aus damals 22 Mitgliedern sind 250 geworden, die auch aufgrund des Bootshauses ein reges Vereinsleben auszeichnet. Der Bootsverleih für Jedermann tut der Vereinskasse gut. Denn Leistungssport und Unterhaltung des Gebäudes sind eine kostspielige Angelegenheit.

Mittlerweile ist Frithjof Bergner auch Coach des C2-Duos Jüttner/Wagner. Die Liste ihrer bisherigen Trainer zeigt, wie breit der LKC bei Top-Übungsleitern aufgestellt ist. Beide errangen unter Anleitung von Mandy Planert-Benzien ihren ersten deutschen Schüler-Meistertitel und wurden später von Barbara Forke, dem heutigen Kanupark-Chef und LKC-Jugendwart Christoph Kirsten sowie Frank Zimmermann betreut. Mandy Benzien staunte beim Vereinsfest, "was für junge Männer aus beiden geworden sind". Das Talent der mit enormem Bewegungsdrang ausgezeichneten Jungen habe sie gleich erkannt - bei Piet noch ein wenig mehr. Der Jüngere des Duos besitzt ein wenig mehr Bootsgefühl, weshalb er hinten sitzt und den C2 steuert. Aaron wiederum habe sich viel erarbeitet. Dass die Eltern der Talente dahinter stehen, ohne Druck auszuüben, sei wichtig. Beide harmonieren gut, weil sie nicht nachtragend sind. Und sie sind lernfähig: Als sie bei den deutschen Meisterschaften ein Tor verkehrt herum befuhren, wirkte dies etwas peinlich. Doch Fritjhof Bergner ist fest davon überzeugt: "Das passiert ihnen nicht noch einmal." Frank Schober

Leipziger Volkszeitung, 04.10.2012

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