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Ringen

30.05.2013 -  Olympia-Zukunft: Neue Hoffnung für die Ringer

St. Petersburg (dpa). Ringen darf im olympischen Überlebenskampf hoffen. Der jahrtausendealte Traditionssport überstand neben Baseball/Softball und Squash die letzte Ausscheidungsrunde vor der entscheidenden Abstimmung um einen freien Platz im Olympia-Programm am 8. September in Buenos Aires. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) legte gestern in St. Petersburg die Sportarten fest, die sich dann ein letztes Mal vor dem Votum präsentieren dürfen. Dabei schieden Klettern, Karate, Rollschuhsport, Wakeboarden und die chinesische Kampfkunst Wushu aus.

"Das ist eine gute Mischung zwischen Kampfsport, Mannschaftssport und Teamsport. Die Session hat eine breite Auswahl. Ringen hat seine Reformen sehr überzeugend vorgestellt", erklärte IOC-Vize Thomas Bach. Nur dreieinhalb Monate nach der umstrittenen Empfehlung der IOC-Exekutive, Ringen von 2020 an den Olympia-Status abzuerkennen, bekamen die Comeback-Hoffnungen der Mattenkämpfer einen Schub. Mit einem Reformpaket, Neuwahlen und einer weltweiten PR-Kampagne hatte sich der Weltverband Fila innerhalb kürzester Zeit runderneuert.

Der frisch gekürte Fila-Präsident Nenad Lalovic jubelte nach der IOC-Entscheidung. Erleichtert umarmte der serbische Hüne mehrere Funktionärskollegen. "Ich bin glücklich, aber damit ist unsere Mission noch nicht beendet", sagte Lalovic. "Wir kämpfen weiter, bis wir auch in Buenos Aires siegen."

Jeder Verband hatte 20 Minuten, sich vor der 15-köpfigen Exekutive zu präsentieren. Die Ringer bekamen Nachfragen zu ihrer Athletenkommission, der stärkeren Einbindung von Frauen und den neuen Regeln - das war's.

Kremlchef Wladimir Putin hatte sich für die Ringer stark gemacht. Auch Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad und Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zürnten dem IOC.

Leipziger Volkszeitung, 30.05.2013

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