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Fußball

06.06.2015 -  Jung-Bullen gefordert: Mit Kopf und Kampf

Die U17 von RB Leipzig muss ein 0:2 gegen Titelträger Dortmund aufholen

Leipzig. Die Chancen waren da: Kapitän Felix Beiersdorf traf per Freistoß die Latte, Ermedin Demirovic stand bei seinem Tor im Abseits und Sturmpartner Renat Dadashov vergab zwei dicke Gelegenheiten. Wollen sich die B-Junioren von RB Leipzig den Traum vom Meisterschafts-Finale gegen den VfB Stuttgart oder Hannover 96 erfüllen, muss das Runde am Sonntag (11 Uhr, Red-Bull-Arena) unbedingt ins Eckige - und das mindestens zweimal, besser dreimal.

"Durch die Niederlage in Dortmund ist die Aufgabe nicht einfacher geworden. Aber bereits im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen und auch gegen ein Top-Team unsere Qualitäten abrufen können", sagt RB-Trainer Robert Klauß.

Das Problem: Die BVB-Offensive trägt das Gütesiegel A, keine Mannschaft in den drei Bundesliga-Staffeln erzielte mehr Tore. Und ihr gefährlichster Mann, 1,93-Meter-Brocken Janni Serra, der wie Jungbulle Vitaly Janelt kürzlich Vize-Europameister wurde, traf am Mittwoch noch nicht. RB-Coach Klauß wühlt tief in der Fußballvokabular-Kiste, um seine Jungs zu motivieren. Kopf und Kampf seien gefragt. "Jetzt kommt es auf die Mentalität an. Am Ende entscheidet, wer den Einzug ins Finale mehr will. Wir werden alles raushauen."

Das Publikum soll und muss lautstark mithelfen. Auf bis zu 5000 Zuschauer hoffen die Verantwortlichen, der Eintritt ist frei. Wie beim Vorjahres-Finale der U17, in dem RB 1:2 unterlag, wird wieder mit vielen Borussen-Fans aus der Region gerechnet, was der Stimmung gut tun wird.

Heute bereiten sich die RB-Bubis mit einem Training im großen Stadion auf die ungewohnten Bedingungen vor. Falls sie den Rückstand aufholen, geht es direkt ins Elfmeterschießen. Die Auswärtstorregel ist außer Kraft.

Die Cheftrainer sehen sich natürlich auch bei den Jugendteams um. BVB-Coach Thomas Tuchel war am Mittwoch dabei, Ralf Rangnick wegen des österreichischen Pokalfinales verhindert. Er wird aber am Sonntag zuschauen. Und wie Frieder Schrof die Daumen drücken. "In Dortmund haben einige nicht am Optimum gespielt", sagt der RB-Nachwuchschef, "wenn wir alles abrufen und in Führung gehen, wird der BVB nervös." Das Finale wäre die Krönung einer überragenden Saison. Schließlich wurde auch die U19 Staffelsieger, stand gegen Hoffenheim im Halbfinale. Außer RB gelang dies keinem Verein. "Und wir arbeiten ja erst seit zwei Jahren professionell auf höchstem Niveau. Die Entwicklung ist phänomenal", betont Schrof. 

Thomas Fritz / Steffen Enigk

Leipziger Volkszeitung, 6.6.2015

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