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Triathlon

01.09.2016 - Martin Schulz unterwegs zu den Paralympics

Trainer Eric Werner (l.) verabschiedet Martin Schulz nach Rio.

Trainer Eric Werner (l.) verabschiedet Martin Schulz nach Rio.
(© Foto: Christian Modla)


Leipzig. Es war eine Abreise mit Hindernissen für die Leipziger Martin Schulz und Mathias Schulze zu den Paralympics nach Rio de Janeiro. Triathlet Martin Schulz musste gestern gut fünf Stunden auf dem Flughafen Leipzig/Halle ausharren, weil seine am Nachmittag geplante Zubringer-Maschine nach Frankfurt/Main wegen des dortigen Sicherheitsalarmes und der teilweisen Räumung eines Terminals gestrichen worden war.

Zwar erwischte der dreifache Weltmeister am Abend kurz nach 22 Uhr den Flieger nach Brasilien. Allerdings musste die Pressekonferenz des deutschen Teams in Frankfurt ohne den Favoriten des Triathlons am 10. September an der Copacabana stattfinden.

Ähnlich erging es dem DHfK-Leichtathleten Mathias Schulze in Berlin – auch er musste die Abend-Maschine nehmen. „Ich weiß gar nicht, warum ich von Tegel statt von Leipzig gebucht war“, sagte der Paralympics-Fünfte von London 2012, der damals im Kugelstoßen antrat. In Rio steht seine Spezialdisziplin nicht im Programm. „Ich bin sehr froh, dass ich die Quali nach meinem Umstieg zum Speerwerfen geschafft habe“, sagte der 32-Jährige, der gestern wie der sechs Jahre jüngere Schulz die Verabschiedung durch Bundespräsident Joachim Gauck verpasste.

Die beiden Sitzvolleyballer Christoph Herzog und Alexander Schiffler vom BV Leipzig fliegen zwei Tage später nach Rio – die Bronze-Gewinner von London kommen am Sonnabend genau sechs Tage vor ihrem ersten Vorrunden-Match gegen Ägypten in der Olympiastadt an.

Olympia-Premiere feiert Sandra Müller vom SC DHfK – als Chefcoach der vier deutschen Para-Kanuten ohne Leipziger Beteiligung. Die 33-Jährige startet heute nach Brasilien. „Natürlich bin ich traurig, dass meine Sportler Ingo Greiner und Robert Göthner nicht mehr im Team sind“, bedauert Trainerin Müller.

Eröffnet werden die Paralympics mit einer ähnlich bunten Stadion-Show wie die Spiele der Nichtbehinderten in der Nacht zum kommenden Donnerstag (deutscher Zeit). fs/kefö

Leipziger Volkszeitung, 01.09.2016

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