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Kanuslalom

04.05.2018 - Dem Frust folgt Angriffslust

LKC-Talent löst Ticket für Buenos Aires / Slalomartisten um Franz Anton in Markkleeberg gefordert

Markkleeberg. Von einer reibungslosen WM-Qualifikation träumen Jahr für Jahr viele deutsche Slalomkanuten. Wer drei fehlerfreie Finalläufe in Folge ins Waldwasser zaubert, kann am vierten und letzten Tag der Quali entspannt aufstehen, noch einmal locker mitpaddeln und seinen Streichwert geltend machen.

Die Chance, bereits morgen im Kanupark Markkleeberg das Ticket für die EM in Prag und die WM in Rio in den Händen zu halten, hat von den Leipziger LKC-Assen nur noch Andrea Herzog. Denn die zweifache Junioren-Weltmeisterin hat am Sonntag einen ersten und einen zweiten Platz aus Augsburg heimgebracht und benötigt beim Heimspiel nur noch eine Podestplatzierung. Alle anderen Leipziger hatten auf dem Eiskanal in Schwaben mindestens einen Lauf mit Ecken und Kanten dabei – oder ein Rennen völlig in den Sand gesetzt.

Dies betrifft auch den Olympiavierten Franz Anton, der am Sonntag an Tor drei vorbeischoss und mit 50 Strafsekunden Zehnter wurde. „Nun darf nichts mehr schiefgehen. Ich brauche zwei gute Läufe. Die traue ich mir zu. Ich hoffe, dass wir Leipziger unseren Heimvorteil nutzen. Die Strecken in Augsburg und Markkleeberg unterscheiden sich schon stark.“

Bei seinem Fehler könne er sich keinen großen Vorwurf machen. Der unberechenbare und wechselhafte Augsburger Strömungsverlauf habe mal wieder zugeschlagen. „Plötzlich hat mich eine Welle links am Stein vorbeigeschoben. Ich habe vor Wut geschrien.“ Der Ärger hielt bis Montag an und ist nun neuer Angriffslust gewichen. Bis auf eine Ellbogenblessur fühle sich der 28-Jährige fit. Mit Leon Hannika, dem Sonntag-Zweiten Lennard Tuchscherer, Nico Bettge und Philipp Reichenbach hat der LKC trotz des Fehlens von Jan Benzien (Rückenverletzung) weitere C1-Fahrer aussichtsreich im Rennen.

Auch Lena Stöcklin besitzt im C1 mit Platzziffer 6 eine passable Ausgangsposition, im K1 bringt Cindy Pöschel einen dritten Platz aus Augsburg mit. Bei den Juniorinnen paddelt Zola Lewandowski (alle LKC) bislang eine überragende Saison im C1. Die 14-Jährige hat sich bereits für den Saisonhöhepunkt qualifiziert: In Barcelona erkämpfte sie sich das Ticket für die Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires. fs

Die Finals beginnen an beiden Tagen 14 Uhr.

Leipziger Volkszeitung, 04.05.2018

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