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Flossenschwimmen

08.12.2012 - "Formel-1-Athleten" ausgezeichnet: DHfK-Finswimmer erhalten Grünes Band

 Die Finswimmer Lisa Kohnert und Sven Lützkendorf zeigen stolz den Glaspokal fürs Grüne Band.

Die Finswimmer Lisa Kohnert und Sven Lützkendorf zeigen stolz den Glaspokal fürs Grüne Band.
(© Foto: Christian Nitsche)

Finswimming gehört zu den schnellsten muskelbetriebenen Sportarten. Mit einer Monoflosse katapultieren sich die Athleten des SC DHfK mit mehr als drei Metern in der Sekunde durchs Wasser. Für ihre Höchstleistungen und die gute Nachwuchsarbeit wurden die Leipziger nun zum zweiten Mal nach 2005 mit dem Grünen Band des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgezeichnet.
"Wir sind die Schnellsten im Wasser", sagt David Münch stolz. Der 25-Jährige steigt für die DHfK ins Freiwasser, legt dort Strecken von drei bis zwölf Kilometern zurück. Das Grüne Band ist auch Anerkennung seiner Arbeit. Der angehende Sportlehrer trainiert den Nachwuchs der Altersklasse 14/15. Bis zu fünf Mal pro Woche gleiten die besten Flossenschwimmer des Vereins durchs Wasser. Von den 70 Athleten stellt der Nachwuchs fast die Hälfte.

"Unser Sport ist cool, gehört immer noch zu den Trendsportarten", erzählt David Münch, nennt aber auch Probleme. Als nichtolympische Disziplin fehlt es dem Finswimming an finanzieller Förderung. Die Fahrten zu Weltcups im Ausland müssen die Aktiven teilweise selbst bezahlen. Hinzu kommt die teure Ausrüstung. Bis zu 450 Euro kann eine Trainingsflosse kosten. "Wir sind die Formel 1 unter den Schwimmern", scherzt der junge Trainer. "Ein bisschen neidisch" blicke er nach Russland oder China, wo sein Sport stärker unterstützt werde.

Umso erstaunlicher die Erfolge der Finswimmer - ebenfalls ein Auswahlkriterium für die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung. Gold bei den EM im italienischen Lignano durch Sven Lützkendorf, weiteres Edelmetall durch Florian Kritzler. Bei der Junioren-WM in Graz fischten die Leipziger ebenfalls gute Ergebnisse aus dem Wasser. "Es ist das erfolgreichste Jahr unsere Geschichte", erklärt Abteilungsleiter Hans-Joachim Minow stolz. Am Bundesstützpunkt in der Schwimmhalle (Mainzer Straße) trainieren viele Nationalschwimmer und sogar Weltrekordler.

Conrad Ziesch

Leipziger Volkszeitung, 08.12.2012

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